Donnerstag, 23.02.2012

Jung, intelligent und arbeitslos?

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Jugend braucht Zukunftsperspektiven


Ein Artikel im Handelblatt formulierte es so: "Für Millionen junge Menschen gilt: Stellt euch vor, es ist Aufschwung, aber nicht für euch."

Die Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit sind weltweit erschreckend. Eine aktuelle Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat die höchsten Arbeitslosenzahlen bei 15 bis 24jährigen seit Aufzeichnung ermittelt. Die Studie ist auf der Website der ILO einzusehen.

Niedriges Bafög, Studiengebühren, Hartz IV. Wer in Deutschland nicht mit besserverdienende Eltern aufwarten kann, dem wird das Erreichen der von der Wirtschaft gewünschten Abschlüsse wahrlich nicht einfach, wenn nicht unmöglich gemacht. 

Armut ist nicht gleichzusetzen mit Dummheit, wenn die Mainstream-Medien und Politiker auch genau das gern propagandistisch in Umlauf bringen, um die unwürdige Gesetzgebung zu rechtfertigen.
Ausgrenzung wegen fehlender Möglichkeit der Teilhabe beginnt schon in den Allgemeinbildenden Schulen. Kinder armer oder von Armut bedrohter Familien haben es ungleich schwerer. Armut und die Stigmatisierung der Arbeitslosigkeit machen erwiesener Maßen depressiv und krank. Wie sollen sich junge Menschen da zu kreativem und engagierten Nachwuchs entwickeln?
Ein Artikel bei Politik-Poker.de zeigt auf, dass wir weit davon entfernt sind, die Probleme des Fach- und Führungskräftemangels zu bewältigen. Wem nicht geholfen wird, der hilft sich selbst ... Inzwischen haben verschiedene Unternehmen selbst die Initiative ergriffen und starten Projekte, in denen der künftige Nachwuchs gefördert wird.